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Proptech und Wohnungswirtschaft – ein „dickes Brett“?

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Schon die Begriffe Proptech und Wohnungswirtschaft scheinen nicht wirklich zusammen zu passen. Ebenso Smart Building und Wohnungswirtschaft oder Digitalisierung und Wohnungswirtschaft fühlen sich beim Sprechen schon nicht so richtig zusammengehörig an.

Selbst auf Veranstaltungen der Immobilienwirtschaft ernten wir häufig ein wenig Mitleid in den ersten Momenten eines Gespräches, weil wir Produkte und Dienstleistungen für die Wohnungswirtschaft entwickeln. Neue Technologien scheinen einfach schneller von Anbietern für Büro-, Industrie-, Logistik- oder Handelsflächen angenommen zu werden.

„Da haben Sie sich aber ein dickes Brett ausgesucht“ , „In der Wohnungswirtschaft herrscht bei der Digitalisierung doch noch Mittelalter“ oder „Da braucht man aber einen richtig langen Atem“ – hat so mancher Gegenüber gemutmaßt.

Zeitgleich schauen wir bei Produkt- und Unternehmensvorstellungen in glückliche Gesichter von Vorständen der Wohnungswirtschaft. Wie passen also beide Bilder zusammen?

Zur Beantwortung ein Zitat aus diesen Gesprächen: „Sie sind wirklich das einzige Unternehmen für Gebäudetechnologie, das verstanden hat wie die Wohnungswirtschaft tickt“. Zugegeben sind das häufig die berühmten 2,5 % Innovatoren, auf die wir treffen – aber auch der kritischste Gesprächspartner lässt sich sehr häufig im Laufe des Gespräches überzeugen.

 

Was möchte die Wohnungswirtschaft?

Wir haben uns nicht nur auf eigene langjährigen Erfahrungen als Vermieter und Verwalter verlassen, sondern sehr früh mit den ersten funktionierenden Prototypen im Gepäck die Wohnungswirtschaft gefragt: was können wir verbessern und wie sieht eine optimale Smart Building Lösung für sie aus?

Dabei wurde schnell das Verlangen nach einer systemischen Komplettlösung deutlich, die mehrere Funktionen wie Zugangssystem, Video-Gegensprechanlage, Wärmesteuerung, Verbrauchsfeedback und Verwalterkommunikation in einem Produkt verbindet. Die Wohnungswirtschaft profitiert so von einer Lösung, die speziell auf ihre Bedürfnisse und Anforderungen entwickelt wird und dabei individuelle Anwendungsfälle mit einschließt. Durch die direkte Kommunikation und die frühe Einbindung der Wohnungswirtschaft in die Produktentwicklung konnte ein auf Mehrfamilienhäuser spezialisierte Systemlösung realisiert werden, bei der Eigentümer, Verwalter und Bewohner sicher, einfach und rentabel Prozesse im Gebäude digitalisieren können.

 

Die Akteure: Eigentümer, Verwalter und Bewohner

Bei der Entwicklung von Technologie für die Wohnungswirtschaft ist es von wesentlicher Bedeutung, die unterschiedlichen Akteure der Wohnungswirtschaft zu beachten.

Mit einer systemischen Komplettlösung investiert der Eigentümer in eine zukunftssichere Gebäudeinfrastruktur und kann im Vergleich zu klassischen Einzellösungen die Bau- oder Sanierungskosten senken. Der Verwalter kann seine Verwaltungsprozesse digitalisieren und dadurch Verwaltungskosten reduzieren. Der Bewohner erhält ein Werkzeug, um Energiekosten zu verringern und zeitgleich Komfort und Sicherheit zu erhöhen.

Auf vielen Veranstaltungen besteht die Diskussion, ob man sich mit Smart Home nun im Investitions- oder im Konsumgütermarkt befindet. Wir sagen: beides! Die Wohnungswirtschaft investiert in eine zukunftssichere und flexible Basis-Ausstattung und der Bewohner wird über den Onlineshop der Zuhause Plattform die Wohnung mit eigenen Zusatzkomponenten individualisieren können.

 

Spannungsfelder der Wohnungswirtschaft

Neben der Komplexität der Anforderungen und Bedürfnisse und den verschiedenen Akteuren finden sich verschiedene Spannungsfelder, denen man sich in der Wohnungswirtschaft stellen muss. Als Vermieter soll ich einerseits bezahlbaren Wohnraum schaffen, diesen aber so energieeffizient wie möglich gestalten. Eine Lösung für dieses Spannungsfeld ist, mit IT am Nutzerverhalten ansetzen und automatisieren, statt dämmen.

Gleichzeitig kann die Flexibilität der IT dazu genutzt werden, der äußerst heterogene Gruppe der Mieter – von der Generation Y, die alles per App erledigt, bis zu Senioren, die altersgerecht im gewohnten Umfeld wohnen und gepflegt werden möchten – jedem etwas Passendes anzubieten.

Des Weiteren sind die  Nutzungszeiträume und Investitionsbetrachtungen in der Wohnungswirtschaft sehr langfristig angelegt, der Technologiefortschritt ist dagegen äußerst schnelllebig. Wir sehen hier die Anwendung der IP-Technologie im Gebäude als Lösung, die seit mehr als 30 Jahren das Rückgrat des heutigen Internets darstellt.

 

Das Gebäude wird erst durch digitalisierte Prozesse wirklich intelligent

Mit einer Systemlösung basierend auf IP-Technologie digitalisieren wir nicht nur das Gebäude selbst, sondern auch die Prozesse dahinter. Alles was sich rund um das Gebäude digitalisieren lässt, kann perspektivisch über das ZP-EcoSystem der Zuhause Plattform ermöglicht werden.  Anliegen und Zustandsmeldungen (z.B. „defekter Heizkörper im Badezimmer“) können standardisiert und digital durch die Bewohner erfasst werden. Aushänge über Einschränkungen  (z.B. „Arbeiten an Elektroleitungen: eingeschränkte Stromversorgung: von 8 bis 16 Uhr“) können innerhalb von wenigen Sekunden den Bewohnern digital zugänglich gemacht werden. Dienstleistern kann schnell und unkompliziert Zugang zum Haus gewährt und Messwerte von Wärmengen- und Wasserzählern sowie Heizkostenverteilern per Funk automatisch ausgelesen werden.


Fazit

Auch wenn die Wohnungswirtschaft als konservativ mit einem großen Nachholbedarf im Bereich Digitalisierung bezeichnet wird, kann sie sich dem laufenden technologischen Fortschritt und dem damit verbundenen Anspruch der verschiedenen Akteure in der Wohnungswirtschaft nicht vollständig entziehen. Eine direkte Zusammenarbeit zwischen der Wohnungswirtschaft und den Dienstleistern von Smart Home und Smart Building ist dabei ausschlaggebend für eine erfolgreiche Digitalisierung. Die zukünftigen Herausforderungen der Wohnungswirtschaft müssen dabei gemeinsam herausgearbeitet und durch intelligente und IT-basierte Systeme gelöst werden. Zusätzlich ist die Digitalisierung auch notwendig, um demografische Veränderungen und ökologische Anforderungen an städtische Gebäude der Zukunft zu entsprechen. Dabei ist es wichtig, die Digitalisierung der Wohnungswirtschaft nicht nur als Teilstrategie für einzelne Bereiche zu sehen sondern vielmehr eine Gesamtstrategie zu entwickeln. Dieses Ziel verfolgen wir mit unserer Zuhause Plattform und dem ZP-EcoSystem.

Jan Frederik Harksen

Jan Frederik Harksen

Gründer und Geschäftsführer ZP Zuhause Plattform GmbH

German PropTech Initiative wächst schnell und wird europäisch

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Die German PropTech Initiative (gpti), der Zusammenschluss der führenden PropTech Unternehmen der Immobilienwirtschaft in Deutschland, ist seit ihrer Gründung Ende Juni 2016 auf mittlerweile 18 Mitgliedsunternehmen angewachsen. Ziel ist es, Ende des Jahres auf 30 Mitglieder anzuwachsen.

Darüber hinaus wurden in Österreich die Austrian PropTech Initiative und in der Schweiz die Swiss Prop Tech Initiative erfolgreich gestartet. Zudem befindet sich die bpti – British PropTech Initiative in den Startlöchern. Ziel der Digitalunternehmer rund um Alexander Ubach-Utermöhl, Co-Founder der blackprintpartners GmbH und Vorsitzender der deutschen gpti, ist es, bis zur Mipim 2017 in Cannes eine paneuropäische Netzwerkplattform aller PropTechs aufzubauen. „Derzeit gibt es keinen strukturierten Austausch zwischen den PropTechs innerhalb Europas, was die einzelnen Wachstumspotenziale verringert. Unsere Initiative will PropTechs miteinander vernetzen und somit zu einer Stärkung der Branche beitragen“, so Alexander Ubach-Utermöhl.


Kurzdarstellung German PropTech Initiative e.V.

Die German PropTech Initiative (gpti) vernetzt die immobilienwirtschaftlichen Gründer digitaler Geschäftsmodelle im deutschsprachigen Raum. Ziel ist der intensive Austausch der Mitglieder untereinander und die gebündelte Darstellung der Aktivitäten der Mitgliedsunternehmen gegenüber den etablierten Akteuren der Immobilienwirtschaft sowie Investoren und Medien. Der Verein mit Sitz in Berlin hat derzeit 18 Mitgliedsunternehmen. Vorsitzender des Vereins ist Alexander Ubach-Utermöhl, Co-Founder und Geschäftsführer der blackprintpartners GmbH. Weitere Gründungsmitglieder sind Paul Indinger, Managing Director von building radar, Nicolas Jacobi, CEO von Immomio, Dr. Emilio Matthaei, CEO von LEVERTON, Stefan Zanetti, CEO von allthings sowie Carl-Friedrich v. Stechow, Mitbegründer von ZINSLAND.

WHAT IS PROPTECH? A BRIEF HISTORY

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Technology’s potential to transform us is more apparent than ever before. Over the last several years, especially, we’ve watched it improve the quality of human lives and turn global industry upside down.

 

We’ve already seen widespread and well-publicized innovation in finance, health services, transportation and other sectors. But in the midst of these loud technological takeovers, the real estate industry has quietly been undergoing changes in its own right. This complex, multi-faceted and high-stakes industry is rapidly becoming one of the hottest for entrepreneurs and investors alike.

 

And so, the PropTech sector has been born. Short for Property Technology, the term now refers to the myriad of startups and new technologies cropping up in response to decades of inefficiencies and antiquated processes in the real estate industry. Its meaning describes technology and real estate coming together to propel the industry forward. PropTech is also referred to as CREtech (Commercial Real Estate Technology) or REtech (Real Estate Technology) in the United States.

 

The PropTech ecosystem is flourishing, thanks in large part to ample venture capital, community efforts in local tech hubs, and an increasing realization that we truly need innovation in the sector. But you may be wondering: when and where did it all begin, and where is it headed?

 

The First Generation of PropTech

One could argue that the sentiment behind PropTech began trickling in with the dawn of the internet age, when people began realizing technology’s potential to bring transparency and efficiency to real estate. However, the first generation of PropTech companies as we think of them now emerged in the early 2000s with property search/listing engines such as Rightmove in the UK and Trulia in the US – two companies which have spawned other successful, similar companies (i.e. Zoopla and Zillow) to replace traditional real estate agency models.

 

Property search was an obvious initial area for improvement. But now, it’s just the tip of the iceberg of problems PropTech is helping to solve. Over the past several years, startups around the world have shaped their PropTech business models to allow for great advancements, including:

  • Organizing, analyzing, and extracting key data from lengthy rental documents
  • Virtually walking through homes and apartments without leaving the couch
  • Finding a dream home match quicker than ever
  • Splitting rent amounts easily
  • Working from (and living in) shared office spaces
  • Managing properties using simple digital dashboards
  • Crowdfunding real estate projects

 

Is PropTech the Next FinTech?

Startup and technology headlines from 2015 boasted about the latest and greatest in FinTech. Is PropTech ready to experience a similar explosion in popularity? The trajectory of investment and buzz certainly suggests so.

 

Real estate tech startups around the globe raised $1.7 billion worth of investments in 2015 – that’s an 821% increase in funding compared to 2011′s total. And, as you might expect, 2016 is already on track to surpass funding totals from 2015.

 

Additionally, the launch of Europe’s first PropTech accelerator, Pi Labs, in London has proven to be a kickstart in innovation for the PropTech community. Pi Labs founders and investors envision it as the platform that will create the next Zoopla, the next Airbnb and the next Nest.

 

The Rise of PropTech Companies

PropTech has already produced a number of outstanding companies that have found success in recent years using a wide variety of technologies for practical applications.

 

Technological advancements in deep learning, AI and other big data technologies are driving significant innovation in all areas of the property sector. Turning big data into smart data is the primary vision of Nest, a company that is revolutionizing smart homes with adaptive and efficient thermostats, smoke alarms and security cameras of the future. Companies such as LEVERTON are utilizing deep learning to extract and manage key data from real estate documents. Urban Intelligence, a planning policy information service for property planners, gathers large amounts of data to identify risks and opportunities. Similarly, VTS and Hightower offer cloud-based lease dashboards that utilize market intelligence for reporting, monitoring, and approval.

 

Other advancements include crowdfunding technologies powering companies like Property Partner, which allows people to purchase small shares of rental property for as little as £50. And virtual reality, yet another area to note, is utilizing 3D imaging for property mapping and consumer property search. California-based immersive VR firm Matterport, for example, has just acquired London’s Virtual Walkthrough – a purchase that champions the latter’s 360-degree virtual tour technology.

 

Co-working and co-living spaces are also worth mentioning as potentially lucrative models of the future. Perhaps the best example is the now global franchise WeWork, which recently launched its first residential building – WeLive – on Wall St.

 

Coinciding with the growth of new, young PropTech startups are key developments coming from first generation players. The merger of Zillow and Trulia saw the joining of two powerhouse rival companies, and Zoopla’s investment in four bright PropTech startups showed its desire to bring more to the table as competition increases. The sector is proving itself overall to be nimble and intelligent in decision-making.

 

Challenges, Solutions and the Future of PropTech

Despite this growing success, PropTech still faces challenges as an industry that go beyond the problems companies are hoping to solve.

 

Legislation and politics, to an extent, dictate the spread of innovation. Although real estate technology visionaries would like to see smart homes and cities come into existence as quickly as the underlying technology is created, often they must first navigate legislation involving privacy and infrastructure, as well as juggle the vested interests of many different parties. Moreover, many young PropTech startups simply do not yet have access to the industry and associated data.

 

PropTech meetups and seminars aim to address these concerns by utilizing the greatest available tool: collaboration. In London, two recent events have been successful in drawing attention to both sides of the PropTech equation (newer startups and large real estate industry players). These events are Propteq Europe and FUTURE: Property Tech – both of which are expected to capture larger audiences, generate more buzz, and promote industry advancement over time. Additionally, the German PropTech Initiative (GPTI) was founded with the goal of fostering collaboration and innovation in the German PropTech community.

 

By bringing together founders, corporates, and government officials to exchange ideas, the momentum can only increase for this promising sector. The PropTech journey is still just at its beginning.

Emilio Matthaei

Emilio Matthaei

CEO at Leverton

Micha-Manuel Bues

Micha-Manuel Bues

Managing Director at Leverton

German PropTech Initiative gegründet!

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In Berlin wurde die „German PropTech Initiaitive“ (GPTI) gegründet. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, digitale Start-Ups in der Immobilienwirtschaft, sogenannten PropTechs, miteinander zu vernetzen und Interessierten einen zentralen Anlaufpunkt für die Szene zu bieten. Auf der Gründungsversammlung wurde Mitinitiator Alexander Ubach-Utermöhl, geschäftsführender Gesellschafter der blackprintpartners GmbH, zum Vorsitzenden gewählt.

Mit einer Kombination aus Vernetzung und medialer Aufmerksamkeit will der Verein die Bekanntheit von digitalen Geschäftsmodellen in der Immobilienwirtschaft steigern. Alexander Ubach-Utermöhl: „Wir brauchen einen bundesweiten Austausch bei PropTech Unternehmen und eine wahrnehmbare mediale Präsenz.“ Das sehen die GPTI-Mitinitiatoren Carl-Friedrich v. Stechow und Nicolas Jacobi ähnlich: „Insbesondere eine junge Branche braucht einen lebendigen Diskurs, um sich weiterzuentwickeln“, führen sie aus.

Neben regelmäßigen Veranstaltungen und einer starken Pressearbeit setzt die GPTI auf soziale Netzwerke, um Austausch und Wahrnehmung zu fördern. So nutzt die GPTI beispielsweise die Plattform meetup.com, um regelmäßige Treffen in Berlin zu organisieren. „PropTechs verändern mit ihren digitalen und innovativen Geschäftsmodellen die Immobilienwirtschaft. Wir stellen Sichtbarkeit her und schaffen dadurch die Möglichkeit, Partnerschaften zu finden bzw. auszubauen“, meint Alexander Ubach-Utermöhl.

Die weiteren Gründungsmitglieder der GPTI sind Paul Indinger, Managing Director von building radar, Nicolas Jacobi, CEO von Immomio, Dr. Emilio Matthaei, CEO von LEVERTON, Stefan Zanetti, CEO von allthings sowie Carl-Friedrich v. Stechow, Mitbegründer von ZINSLAND.